Logo O.P.P. - Beratung

Information

Die Rolle des betrieblichen Datenschutzbeauftragten (DSB) findet sich sowohl in den Entwürfen zur Novelle des österr. Datenschutzgesetzes, als auch in dem Entwurf einer EU Datenschutz-Grundverordnung.

In diesen Entwürfen finden sich Erläuterungen zum Aufgabenbereich als auch zur erforderlichen Qualifikation.

In Kooperation mit der Firma CIS (www.cis-cert.at) bieten wir Ausbildungen zum zertifizierten Datenschutzbeauftragten an. Die Abstimmung der Inhalte der Kurse erfolgt in direktem Abgleich mit den gesetzlichen Anforderungen.

Fordern Sie Informationen über das aktuelle Kursangebot per eMail (office@opp-beratung.com) an.

Aufgabenbereich

  • Unterrichtung und Beratung des für die Verarbeitung Verantwortlichen oder des Auftragsverarbeiters über dessen aus dieser Verordnung erwachsenden Pflichten sowie Dokumentation dieser Tätigkeit und der erhaltenen Antworten;
  • Überwachung der Umsetzung und Anwendung der Strategien des für die Verarbeitung Verantwortlichen oder des Auftragsverarbeiters für den Schutz personenbezogener Daten einschließlich der Zuweisung von Zuständigkeiten,
  • Schulung der an den Verarbeitungsvorgängen beteiligten Mitarbeiter und der diesbezüglichen Überprüfungen;
  • Überwachung der Umsetzung und Anwendung dieser Verordnung, insbesondere ihrer Anforderungen an einen Datenschutz durch Technik und an datenschutzfreundliche Voreinstellungen, an die Datensicherheit, an die Benachrichtigung der betroffenen Personen und an die Anträge der betroffenen Personen zur Wahrnehmung der ihren nach dieser Verordnung zustehenden Rechte;
  • Sicherstellung, dass die erforderliche Dokumentation vorgenommen wird;
  • Überwachung der Dokumentation und Meldung von Verletzungen des Schutzes personenbezogener Daten sowie die Benachrichtigung davon;
  • Überwachung der von dem für die Verarbeitung Verantwortlichen oder vom Auftragsverarbeiter durchgeführten Datenschutz-Folgenabschätzung sowie der Beantragung einer vorherigen Genehmigung beziehungsweise Zurateziehung;
  • Überwachung der auf Anfrage der Aufsichtsbehörde ergriffenen Maßnahmen sowie Zusammenarbeit im Rahmen der Zuständigkeiten des Datenschutzbeauftragten mit der Aufsichtsbehörde auf deren Ersuchen oder auf eigene Initiative des Datenschutzbeauftragten;
  • Tätigkeit als Ansprechpartner für die Aufsichtsbehörde in mit der Verarbeitung zusammenhängenden Fragen sowie gegebenenfalls Zurateziehung der Aufsichtsbehörde auf eigene Initiative.

(Auszug aus Artikel 37 der Datenschutz-Grundverordnung - Stand 2012)

Qualifikation

Der Datenschutzbeauftragte sollte zumindest die folgenden Qualifikationen besitzen:

  • umfassende Kenntnisse des Inhalts und der Anwendung des Datenschutzrechts, einschließlich technischer und organisatorischer Maßnahmen und Verfahren;
  • Beherrschung der technischen Anforderungen an den Datenschutz durch Technik, die datenschutzfreundlichen Voreinstellungen und die Datensicherheit;
  • sektorspezifisches Wissen entsprechend der Größe des für die Verarbeitung Verantwortlichen oder Auftragsverarbeiters und der Sensibilität der zu verarbeitenden Daten;
  • die Fähigkeit, Überprüfungen, Konsultationen, Dokumentationen und Protokolldateianalysen durchzuführen;
  • sowie die Fähigkeit, mit Arbeitnehmervertretungen zu arbeiten.

(Bericht zur Datenschutz-Grundverordnung, Jan Philipp Albrecht 17.12.2012)

Unser Ausbildungsangebot

Die Ausbildung erfolgt in der Regel in geschlossenen Kursen von 4-10 Teilnehmern und dauert 3 Tage. Am dritten Tag besteht im Anschluss an den Kurs die Möglichkeit die CIS-Prüfung abzulegen. Der Kurs umfasst eine Ausbildung zum Thema “Datenschutzrecht” anhand von Theorie und praktischen Beispielen durch einen Fachjuristen mit umfassender praktischer Erfahrung. Im technisch organisatorischen Teil des Kurses wird das Thema der Informationssicherheit und der geforderten Datensicherheitsmaßnahmen auf Basis der Normanforderungen der ISO 27001/27002 dargestellt und anhand von Beispielen aus der Praxis erläutert.

» Aktuelle Angebote